Auf dieser Seite halten wir Sie auf dem laufenden

über den aktuellen Stand der Glockenstuhlsanierung

und den Fortschritt der Arbeiten.

Der aktuelle Stand des Projekts

Ende Juni 2007: Untersuchung und Diagnose durch einen Sachverständigen im Auftrag der
Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
(abgeschlossen)


Juli 2007: Finanzierungsplanung des Gemeindevorstandes,  Projektplanung in Kooperation mit und

Erstellung des Gutachtens durch Herrn Dr. Georg Thümmel (abgeschlossen)


18. August 2007: Schwingungsmessung im Glockenturm durch Fa. Beirow, Berlin (durchgeführt)

8. - 10. September 2007: Bau-Anlaufplanung des Kirchenvorstandes mit den beauftragten Firmen (abgeschlossen)


Ab 18. Februar 2008: Demontage des alten Glockenstuhls; Montage des Thalheim
gefertigten neuen Glockenstuhls aus Eichenholz

Beispiellösung

Glockenaufhängung

Ev.-luth. Gemeinde Rom

So erreichen Sie uns:

Postadresse: Via Toscana 7, 00187 Roma, Italien

Telefon: +39.06.481 75 19 (Mo - Fr 9-13h), Fax: +39.06.420 10 417, E-Mail: roma(a)elki-celi.org

Seit 19. Februar ruhen die Arbeiten wegen eines Unfalls


Für Freitag, 28. März 2008, war die Einweihung des neuen Glockenstuhls geplant--

und am 19. Februar wurde planmäßig damit begonnen, den alten Glockenstuhl zu demontieren und den neuen aufzubauen.

Obwohl die Sicherheit bei den Arbeiten nach jetzigem Kenntnisstand gewährleistet war,
geschah es dennoch:

Bei den Arbeiten am Glockenstuhl kam eine der tonnenschweren Glocken auf den Sockel des Glockenstuhls nieder. Sie verletzte zwei Arbeiter, die dort montierten. Der eine trug schwere innere Verletzungen davon. Der andere muss befürchten, seinen Fuß zu verlieren.

Schrecklich besonders für die, die zu Schaden kamen.

Natürlich löst der Unfall auch in der Stadt und vor allem in der lutherischen Gemeinde Rom Mitgefühl und Erschrecken aus.

Die beiden Arbeiter werden in einem römischen Krankenhaus behandelt. Pfarramt und Gemeindevorstand tun alles ihnen mögliche, um für die Versorgung und Betreuung der Verletzten und der Angehörigen zu sorgen

Einige sprechen vom Glück im Unglück. Beide Arbeiter entkamen um Zentimeter dem Tod. Außerdem war schnell jemand zur Stelle, um Erste Hilfe zu leisten.


Wie geht es weiter? Eines ist klar: Zunächst müssen die Arbeiten für Wochen wenn nicht für Monate ruhen: Natürlich muss die Unfallursache durch die italienischen Behören geklärt werden -- und das wird einige Zeit dauern. Danach wird zu klären sein, ob und inwieweit der Turm oder die Glocke selbst durch den Vorfall geschädigt sind.

In jedem Fall verzögert sich also das Projekt,
und auch der Kostenrahmen wird sich sicher ändern.

Alle beteiligten haben sicher ein Interesse daran, das Projekt dennoch zu Ende zu führen.

In jedem Fall geschehen die weiteren Schritte sicher in dem Bewusstsein, dass der Unfall durch die Glocken der Christuskirche allenthalben Spuren hinterlassen hat. Diese kann wird niemand leugnen oder leichtfertig übergehen wollen. 


An dieser Stelle bitten wir Sie um zweierlei. Zum einen um Geduld. Sobald die Arbeiten wieder aufgenommen werden, erfahren Sie es auf dieser Seite. Zum anderen schließen Sie bitte die Verletzten und ihre Familien in ihre Gedanken oder ihr Gebet ein.


Andreas Schulz

Aus der römischen Presse.

Ausführende Gewerke bei Demontage des alten und Aufbau des neuen Glockenstuhls:

Dipl.- Ing. A. Müller Glockenstuhlbau, Thalheim -- Dr. Rainer Thümmel Sachverständiger für Geläute und Turmuhren, Radebeul

Prof. Dipl.- Ing. O. Kempe Ingenieurbüro Kempe GmbH, Dresden -- A. Thumsch  Heidenauer Glockenläute- und Elektroanlagen GmbH